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Fusionen und Übernahmen

M&A-Transaktionen – Schritt für Schritt ohne Fehltritte (Teil 1)

22 März 2018
Katarzyna BUDA
Seit mehr als 100 Jahren bilden Fusionen und Übernahmen die Grundlage für Unternehmensentwicklung. Die Steigerung des Vertrauens, Verbesserung der Unternehmenslage, die auf bessere wirtschaftliche Verhältnisse zurückzuführen ist, sowie der Zugang zu stabilen Finanzierungsquellen tragen zu einer bedeutenden Erweiterung der globalen Perspektiven für M&A-Transaktionen bei. Es ist darauf hinzuweisen, dass sich auch die Wirtschaftskrise auf die Unternehmenskonsolidierung positiv auswirkt.

Rolle eines Beraters bei der Transaktion

29 Juni 2015
Bartosz MIŁASZEWSKI
Seitdem ich mich mit der Transaktionsberatung beschäftige, d.h. die Mandanten bei Unternehmenskauf, -verkauf und -verschmelzung berate, habe ich im Kopf eine schwierige Frage: Wie ist die Rolle eines Beraters bei der Transaktion? Wie ist dabei meine Rolle und wie die des Beraters der anderen Partei? Alles ist klar, wenn der Auftrag für RSM lautet: „Verkaufe mein Unternehmen” oder „Ich will dieses Unternehmen kaufen” – unsere Beteiligung an der Transaktion wird dann auf die Ausverhandlung eines möglichst hohen Preises und Sicherung der Mandanteninteressen in Verträgen beschränkt und allen unseren Handlungen schwebt der Höchstimperativ „Ich will verkaufen” oder „Ich will kaufen” vor. Nicht immer ist jedoch der Imperativ „Ich muss verkaufen/kaufen” so stark. Oft hört man dann „kann” anstatt „muss”, „möchte” anstatt „will”.

Bedeutung der Unternehmensbewertung für Ressourcenallokation

26 Mai 2015
Dawid STOLAREK
Beim geplanten Kauf/Verkauf eines Unternehmens ist jede Partei daran interessiert, die Informationen über seinen Wert zu gewinnen. Wenn sowohl der Erwerber, als auch der Verkäufer fest entschlossen ist, die Transaktion abzuschließen und ihre Transaktionen grundsätzlich auf gegenseitiges Vertrauen gestützt sind, entscheiden sie sich oft, nur eine Bewertung erstellen zu lassen, womit ein externer unabhängiger Consultant beauftragt wird. Dies hat am häufigsten ein Einzelergebnis zur Folge, das gemäß dem Standard für den beizulegenden Zeitwert erzielt worden ist. Ein einheitliches Gutachten lässt keinen Verhandlungsspielraum für Transaktionspartner, wodurch der erfolgreiche Abschluss der Transaktion deutlich schwieriger wird. Warum ist also der gegenwärtige Markt für Unternehmenskontrolle so aktiv und durch so viele M&A-Transaktionen gekennzeichnet?

Bewertung einer Gesellschaft – wie ist sie zu verstehen?

1 März 2015
Dawid STOLAREK
Die Bewertung eines Unternehmens ist ein Thema, auf welches die meisten Manager bzw. Firmeninhaber, die ihre Geschäftstätigkeit in einem größeren Umfang betreiben, früher oder später stoßen. Die Bewertung wird üblicherweise im Zusammenhang mit dem geplanten Kauf/Verkauf eines Unternehmens, mit der Herauslösung eines organisierten Teils davon und seiner Einbindung in die Struktur eines neuen Unternehmens oder im Zusammenhang mit den Anforderungen der Vorschriften für die Regelung der Berichterstattung erstellt. Natürlich stellen die genannten Fälle nur Beispiele dar, es ist keine vollständige Liste von Umständen, die zu einer professionellen Bewertung einer Gesellschaft verpflichten bzw. nur beitragen.

Due Diligence – millionenschwere Prüfung

1 März 2015
Bartosz MIŁASZEWSKI
Angenommen, ich habe eine Gesellschaft gekauft und… … nicht alles ist so, wie ich es mir vorgestellt habe, obwohl niemand mich betrügen wollte. Passiert das öfters? Ich befürchte, ja. In meinem Job treffe ich jeden Tag Menschen, die darüber entscheiden, ob und wenn ja, für wie viel ein Unternehmen erworben werden soll. Der Preis wird im Rahmen der Verhandlungen meistens als das X-fache von EBIT/EBITDA/Jahresüberschuss vereinbart. Ich gelte nicht als Befürworter dieser Lösung. Ich mache lieber die Bewertung nach der DCF-Methode in drei Szenarios: positiv, neutral und negativ. Aber wer hat heute Zeit dafür? Wegen ihrer Einfachheit gewinnt die Bewertung nach dem Multiplikator des Ergebnisses ganz viele Befürworter.