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Neue JPK_VAT doch ab Oktober?

Am Donnerstag, 28. Mai 2020, teilte das Finanzministerium mit, dass aufgrund des Epidemie-Zustands infolge von SARS CoV-2 die Frist für obligatorische Einreichung der neuen JPK_VAT für alle Steuerpflichtigen vom 1. Juli 2020 auf den 1. Oktober 2020 verschoben wird.

Es sei daran erinnert, dass die obligatorische Einreichung der neuen JPK_VAT, die aus einem Registerteil und einem Voranmeldungsteil besteht, (der die bisher geltenden Voranmeldungen VAT-7 und VAT-7K ersetzt), für Großunternehmen ursprünglich zum 1. April 2020 und für sonstige Unternehmen zum 1. Juli 2020 in Kraft treten sollte. Diese Frist wurde jedoch mit dem Änderungsgesetz vom 31. März 2020 zum Gesetz über Sonderlösungen zur Verhinderung, Abwendung und Bekämpfung von COVID-19, der anderen Infektionskrankheiten und der dadurch verursachten Krisensituationen und einiger anderen Gesetze für Großunternehmen um 3 Monate, d.h. auf 1. Juli 2020 verschoben.

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Für Verschiebung der Frist auch für kleine und mittlere Unternehmen plädierten der Verein der Buchhalter in Polen und nationaler KMU-Beauftragter. Der KMU-Beauftragte wies darauf hin, dass die Verschiebung der Frist auch für diese Unternehmen mit der Idee der allmählichen Erstreckung der neuen Regelungen auf Unternehmen mit einem immer kleineren Tätigkeitsumfang im Einklang stehen würde. Er behauptete auch, dass die gleichzeitige Einführung der Pflicht für Einreichung der neuen JPK_VAT für alle Unternehmen und dadurch auch die Notwendigkeit der gleichzeitigen Anpassung der Buchhaltungssysteme an die neuen Anforderungen die Schwierigkeiten mit dem Zugang zu Dienstleistungen der Implementierungsunternehmen aufgrund der kumulierten Nachfrage zur Folge haben könne.

Sicherlich ermöglicht die Verschiebung der Frist auf den 1. Oktober 2020, sich auf Erfüllung der neuen Pflichten besser vorzubereiten, es ist jedoch zu bemerken, dass das von dem KMU-Beauftragten angesprochene Problem dadurch gar nicht gelöst wird – diese neue Frist soll doch für alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe gelten. Die geplante Fristverschiebung entspricht also nicht der ursprünglichen Annahme, die neuen Regelungen allmählich je nach Unternehmensgröße einzuführen. Gemäß dieser Annahme soll die Frist für Implantierung der Änderungen für kleine und mittlere Unternehmen um weitere 3 Monate verschoben werden.

Die Regelung über Friständerung ist im Entwurf des Gesetzes über Zinszuschüsse zu Bankkrediten zur Sicherstellung der Liquidität der durch Folgen von COVID-19 betroffenen Unternehmen enthalten – die legislativen Arbeiten daran sind jedoch immer noch nicht zu Ende.

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