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Es steht schon fest – Fristen zur Erfüllung der Pflichten im Bereich der Verrechnungspreise werden verlängert Es steht schon fest – Fristen zur Erfüllung der Pflichten im Bereich der Verrechnungspreise werden verlängert

In unserem Newsletter 16/2020 haben wir Sie über die geplante Fristverlängerung für die Erfüllung der Pflichten im Bereich der Verrechnungspreise informiert. Jetzt ist es sicher – der Präsident hat gerade das Gesetz vom 19. Juni 2020 über die Zinszuschüsse für Kredite, welche den von COVID-19 betroffenen Unternehmern zur Sicherung der Finanzliquidtat gewährt werden und über das vereinfachte Verfahren zur Genehmigung des Abkommens im Zusammenhang mit COVID-19 (im Weiteren: Hilfspaket 4.0.) unterschrieben. Am 23. Juni wurde das Gesetz im Gesetzblatt (GBl. 2020, FN 1086) veröffentlicht und tritt am nächsten Tag in Kraft. Im Folgenden fassen wir die eingeführten Regelungen in Bezug auf Verrechnungspreise zusammen.

Erleichtert aufatmen kann endlich eine große Gruppe von Steuerpflichtigen – die durch die Kommission für öffentliche Finanzen vorgeschlagenen Änderungen im Bereich der Verrechnungspreise wurden in die endgültige Fassung des Hilfspakets 4.0. aufgenommen. Dies bedeutet, dass den Steuerpflichtigen, welche zur Erstellung der Steuerdokumentation für 2019 verpflichtet sind, zusätzliche drei Monate eingeräumt wurden, um den diesbezüglichen Berichtspflichten nachzukommen. Für die Steuerpflichtigen wurden vorteilhafte Änderungen eingeführt, um die Lage der von den Auswirkungen von COVID-19 betroffenen Unternehmer zu verbessern.

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Somit wurden die Frist für die Abgabe der Information über die Verrechnungspreise (TPR) sowie die Frist für die Abgabe der Erklärung über die Erstellung der landesspezifischen, unternehmensbezogenen Dokumentation von Verrechnungspreisen (Local File) verlängert:

  1. bis zum 31. Dezember 2020 – wenn die Frist im Zeitraum vom 31. März 2020 bis 30. September 2020 abläuft;
  2. um drei Monate – wenn die Frist im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis 31. Januar 2021 abläuft. 

Beachten Sie bitte, dass die Abgabe der Erklärung über die Erstellung der  landesspezifischen, unternehmensbezogenen Dokumentation (Local File) bedeutet, dass der Steuerpflichtige über die genannte Unterlagen verfügt. Das heißt also, dass der Steuerpflichtige dazu verpflichtet ist, bis zu den oben genannten Fristen erforderliche Verrechnungspreisdokumentation vorzubereiten und diese erst auf Aufforderung der zuständigen Behörde bereitzustellen.

Das Gesetz sieht eine Verlängerung der Frist vor, innerhalb deren die Stammdokumentation (Master File) beizufügen ist, und zwar bis zum Ende des dritten Monats, abgerechnet ab dem Tag, nach dem die Frist für die Abgabe der Erklärung abgelaufen ist. Im Zusammenhang mit der Verlängerung der Frist für die Abgabe der Erklärung über die Erstellung der  landesspezifischen, unternehmensbezogenen Dokumentation (Local File), die für die Mehrheit der Steuerpflichtigen am 31. Dezember 2020 abläuft, läuft die Frist für das Beifügen der Stammdokumentation (Master File) am 31. März 2021 ab.

Die Fristverlängerung ist zweifellos positiv zu beurteilen. Da der Umfang der Informationen zu Verrechnungspreisen (TPR) umfassend ist, empfehlen wir Ihnen, die Erfüllung Ihrer Verpflichtungen nicht zu auf die lange Bank zu schieben.

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Sollten Sie Fragen dazu haben oder möchten Sie dieses Thema näher besprechen, dann steht Ihnen unser Experte, Tomasz BEGER jederzeit gerne zur Verfügung.

e-mail:ekspert@rsmpoland.pl

tel. +48 61 8515 766

fax +48 61 8515 786

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