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26 Juni 2020
Die Auswirkungen der COVID-19-Epidemie sind in allen Wirtschaftssektoren des Landes zu spüren. Seit Beginn der Epidemie arbeitet die polnische Regierung an Lösungen, die darauf abzielen,  Arbeitsplätze zu schützen.
18 Juni 2020
Am 3. Juni 2020 verständigten sich die Koalitionspartner der Bundesregierung auf ein 130 Mrd. EUR umfassendes Konjunkturpaket, um die Wirtschaft nach der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Krise wiederzubeleben. Eine seiner Annahmen ist es, den Konsum durch Senkung der Mehrwertsteuersätze anzuregen: der Regelsteuersatz sinkt von 19% auf 16% und der ermäßigte Steuersatz von 7% auf 5%. Die niedrigeren Sätze gelten vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020. Das Paket muss noch vom Bundesrat genehmigt werden.
15 Juni 2020
Tomasz BEGER
Eine überraschende Wendung – die Regierung verlängert die Fristen zur Erfüllung der Pflichten im Bereich der Verrechnungspreise. Die Änderungen werden im Rahmen des Hilfspakets, d.h. des neuen Gesetzesentwurfs der Regierung über die Zinszuschüsse für Kredite, welche den von COVID-19 betroffenen Unternehmern zur Sicherung der Finanzliquidtat gewährt werden und über die Änderung mancher anderen Gesetze eingeführt (im Weiteren: Hilfspaket 4.0.). Der neue Entwurf wurde am 28. Mai 2020 auf der Webseite des Legislationszentrum der Regierung veröffentlicht. Gemäß den vorgeschlagenen Änderungen werden die Steuerpflichtigen drei zusätzliche Monate haben, um den Berichtserstattungspflichten in diesem Bereich nachzukommen. Im Folgenden stellen wir Ihnen den Umfang geplanter Änderungen dar.
2 Juni 2020
​Am Donnerstag, 28. Mai 2020, teilte das Finanzministerium mit, dass aufgrund des Epidemie-Zustands infolge von SARS CoV-2 die Frist für obligatorische Einreichung der neuen JPK_VAT für alle Steuerpflichtigen vom 1. Juli 2020 auf den 1. Oktober 2020 verschoben wird.
25 Mai 2020
Gemäß der Mitteilung der Europäischen Kommission in Bezug auf Strategie und Aktionsplan der EU im Bereich des Zollrisikomanagementverfahrens wird am 15. März 2021 die Europäische Union ein neues EU-Zollprogramm für die Sicherheit und Gefahrenabwehr namens ICS2 (Einfuhrkontrollsystem 2) einführen. Das Programm ICS2 zielt darauf ab,  die Sicherung des Binnenmarktes und der EU-Bürger zu verbessern. Das bestehende ICS wird durch das ICS2 allmählich ersetzt.
13 Mai 2020
Tomasz BEGER
Niedrigere Umsatzerlöse, erhöhte Aufwendungen, Produktionsausfälle, Probleme mit Lieferungen von RHB-Stoffen, schwächere Effektivität, Zahlungsunfähigkeit – das sind nur einige von mehreren negativen Folgen, mit denen sich aktuell die Unternehmen aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie auseinandersetzen müssen. Die Wirtschaftskrise, die durch die Einführung in Polen und vielen anderen Staaten des epidemischen Notstands oder Epidemie-Zustands aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus verursacht wurde, bringt mit sich für Steuerpflichtige auch das Risiko der Nichterfüllung von Dokumentations- und Berichterstattungspflichten im Bereich der Verrechnungspreise. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Risiken und Herausforderungen für verbundene Unternehmen in diesem Bereich aufgrund von COVID-19 dargestellt.
11 Mai 2020
Am 7. Mai 2020 hat der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) ein wichtiges Urteil in der Rechtssache (C‑547/18) der polnischen Gesellschaft Dong Yang Electronics sp. z o.o. (im Folgenden: „Dong Yang”) gegen Dyrektor Izby Skarbowej we Wrocławiu (Leiter der Oberfinanzdirektion Wrocław) erlassen, in dem er für Recht erkannt hat, dass der Schluss, dass eine Gesellschaft mit Sitz in einem Drittstaat eine feste Niederlassung im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats hat, von einem Dienstleistungserbringer nicht aus dem bloßen Umstand hergeleitet werden kann, dass diese Gesellschaft dort eine Tochtergesellschaft besitzt, und dass dieser Dienstleistungserbringer nicht verpflichtet ist, für die Zwecke einer solchen Beurteilung die vertraglichen Beziehungen zwischen den beiden Gesellschaften zu prüfen.
7 April 2020
Das Gesetz über die Änderung des Gesetzes über besondere Lösungen zur Abfederung, Vorbeugung und Bekämpfung des COVID-19, anderer Infektionskrankheiten, der dadurch entstandenen Notsituationen und mancher anderer Gesetze d.h. das sog. Corona-Unterstützungspaket wurde bereits von dem Präsidenten unterschrieben. Das Hauptziel des sog. Corona-Unterstützungspakets ist es, Unternehmen, die von den wirtschaftlichen Folgen des COVID-19 betroffen sind, zu unterstützen sowie Arbeitsplätze zu schützen.
23 März 2020
Am 19. März 2020 wurde auf der Webseite des Finanzministeriums eine Reihe von steuerlichen Lösungen zur Abfederung der negativen wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus (das sog. Corona-Maßnahmenbündel) veröffentlicht. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen unter anderem darauf ab, Steuerpflichtige bei Liquiditätsengpässen zu unterstützen und die Berichterstattungspflichten zeitlich zu verschieben. 
16 März 2020
Przemysław POWIERZA
Ab 1. April 2020 sind die sog. großen Unternehmen verpflichtet, die neue Datei JPK_VAT einzureichen, welche die Umsatzsteuer-Voranmeldung sowie die bisherige JPK (dt. SAF-T) ersetzen wird. Andere Subjekte, d. h. kleine und mittlere Unternehmen sowie Kleinstunternehmen werden sich auf solch eine Art und Weise erst ab 1. Juli 2020 abrechnen, obwohl sie berechtigt sind, die neue Lösung schon ab April dieses Jahres anzuwenden. Sie müssen jedoch beachten, dass die Einreichung der neuen JPK_VAT die Möglichkeit der Rückkehr zur Abrechnung nach den bisherigen Grundsätzen ausschließt.
9 März 2020
Am 26. Februar 2020 erging das Urteil des Oberverwaltungsgerichts (NSA) betreffend feste Niederlassung für Umsatzsteuerzwecke eines im Ausland ansässigen Unternehmers. Das Urteil kann für ausländische Unternehmer sowie für diejenigen leistenden Unternehmer relevant sein, bei denen bei der Erbringung der sonstigen Leistungen an solche Kunden die Materialbeistellung vorliegt.
20 Januar 2020
Das individuelle Steuer-Bankkonto wird für die einzelnen Steuerpflichtigen generiert und dient für Zahlungen von PIT (ESt), CIT (KSt) und VAT (USt). Seit 1. Januar 2020 haben die Steuerpflichtigen und Arbeitgeber (Steuerzahler) die vorgenannten Steuern an das jeweilige Finanzamt mittels dieses Kontos zu zahlen.
23 Dezember 2019
Przemysław POWIERZA
Am 24. Juni 2019 wurde der Entwurf des Gesetzes über Änderung des Umsatzsteuergesetzes und des Gesetzes – Steuerstrafgesetzbuch durch das Gesetzgebungszentrum bekanntgegeben. Gegenstand des Gesetzesentwurfs ist die Umsetzung der EU-Vorschriften im Bereich der Quick Fixes. Der Entwurf wurde jedoch an den Sejm noch nicht weitergeleitet und blieb beim Ausschuss für Europäische Angelegenheiten stecken. Das ist desto merkwürdiger, da er die Verbesserung des MwSt-Systems in der ganzen Union betrifft.
2 Dezember 2019
Das BDO-Register ist Register der Unternehmen, die Produkte, Produkte in Verpackungen vermarkten und Abfall bewirtschaften. Es gilt als ein integraler Bestandteil der Datenbank über Produkte, Verpackungen und Abfallwirtschaft. Das BDO lässt Informationen über Abfallwirtschaft sammeln und verwalten und soll gewährleisten, dass die Eintragungs-, Erfassungs- und Berichterstattungspflichten auf digitalem Wege erfüllt werden. Je nach der Art der ausgeübten Geschäftstätigkeit sind die Unternehmer entweder auf eigenen Antrag oder von Amts wegen in das Register einzutragen.
25 Oktober 2019
Anna LEHMANN
Aufgrund des Inkrafttretens der weiteren Vorschriften des Gesetzes vom 1. März 2018 über Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (GBl. 2019, FN. 1115, m.Ä., im Weiteren „Gesetz”), von dem wir vorher im Artikel Zentralregister der Wirtschaftlichen Eigentümer, also Transparenz über alles schrieben, begann am 13. Oktober 2019 dieses Register (WiEReG) zu funktionieren. Es ist ein System, wo die Daten über wirtschaftliche Eigentümer, d.h. über natürliche Personen, die unmittelbar bzw. mittelbar die Kontrolle über eine Gesellschaft ausüben, gespeichert und verarbeitet werden. Die Errichtung des Zentralregisters der Wirtschaftlichen Eigentümer wird das Funktionieren von vielen Unternehmen wesentlich beeinflussen.
17 September 2019
Tomasz BEGER
Am 6. August 2019 wurde von dem Präsidenten der Republik Polen das Gesetz vom 18. Juli 2019 über Änderung einiger Gesetze zur Bekämpfung des Zahlungsverzugs unterzeichnet. Mit der Novelle, die der Verbesserung der Liquidität von Unternehmen dienen soll, wird u.a. für bestimmte Unternehmen die Pflicht eingeführt, dem Wirtschaftsminister die jährlichen Berichte über die angewandten Zahlungsfristen einzureichen.
31 Juli 2019
Tomasz BEGER
Auf der Webseite des polnischen Finanzministeriums wurden die Erläuterungen zu der Abgabe einer Erklärung über Erstellung der landesspezifischen, unternehmensbezogenen Dokumentation von Verrechnungspreisen und ihrem Inhalt veröffentlicht. Die Erläuterungen betreffen die Erklärung, die aufgrund der seit 1. Januar 2019 geltenden Vorschriften abzugeben ist, falls diese auf die Verrechnungspreisdokumentation für 2018 angewendet werden (LINK). In diesem Newsletter präsentieren wir sie im Detail.
17 Juli 2019
Am 5. März 2019 ging der durch die polnische Regierung vorbereitete Entwurf des Gesetzes über Änderung des Umsatzsteuergesetzes und des Gesetzes Abgabenordnung bei dem Sejm ein. Nach einer längeren Pause, am 3. Juli 2019, entschied sich der Sejm, den Gesetzesentwurf an den Ausschuss für öffentliche Finanzen zur Debatte weiterzuleiten. Die Novelle enthält wesentliche Änderungen zur Anwendung von Umsatzsteuersätzen, deswegen lohnt es sich, sich damit schon jetzt vertraut zu machen.
16 Juli 2019
Das Finanzministerium gab den Entwurf des Gesetzes bekannt, mit dem die obligatorische geteilte Zahlung (eng. Split Payment) für manche Waren und sonstige Leistungen eingeführt wird. Die neuen Regelungen sollen bereits ab 1. September 2019 gelten. Der Gesetzesentwurf wurde durch den Ministerrat angenommen und an den Sejm weitergeleitet.
2 Juli 2019
An dem letzten Arbeitstag vor dem Inkrafttreten der revolutionären Änderungen im Bereich der Quellensteuer entschied sich der Finanzminister, ihren Geltungsbeginn wieder zu verschieben. Diesmal entschloss sich das Finanzministerium, dass die neuen Regelungen über die obligatorische Erhebung dieser Steuer nach den inländischen Steuersätzen zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

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