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RSM Poland auf der Annual Polish & CEE Private Equity Conference

Monika SKÓRKA, Audit Partner, und Katarzyna BUDA, Transaction Advisory Manager, beteiligten sich vor einigen Tagen an einem Forum über Private-Equity-Fonds in Polen und der mittelosteuropäischen Region. Beim Zusammentreffen der Managing Partner, Investitionsleiter, Investoren und Transaktionsberater konnten die Konferenzteilnehmer die eigenen Erfahrungen und Bemerkungen miteinander austauschen.

Das Forum bestand aus mehr als zehn Diskussionspaneln, die von berühmten Persönlichkeiten aus der PE- und VC-Welt moderiert wurden. Die Veranstaltung begann mit der Diskussion der Managing Partner über die Methoden, die bei der Recherche nach den investitionswürdigen Subjekten angewendet werden. Dann gab es ein Diskussionspanel über die Suche nach Finanzierungsquellen und die damit zusammenhängenden besten Praktiken. Zugleich war ein Teil der Konferenz der Wettbewerbsfähigkeit der mittelosteuropäischen Märkte sowie den größten Herausforderungen für PE und VC in dieser Region gewidmet. Darüber hinaus hat man über die Dilemmas diskutiert, vor denen oft kleine und mittlere Unternehmen, d.h. KMU, stehen. Die PE- und VC-Partner betonten, dass das Fachwissen über die PE- und VC-Investitionen in KMU unter den Firmeninhabern gering ist und diejenigen, die solch ein Wissen haben, sind sehr misstrauisch. Man sprach auch darüber, wie PE zu einem Teil der Strategie der KMU werden kann, um den Mehrwert zu schaffen und den betroffenen Unternehmen Hilfe zu leisten. Angesprochen wurde auch ein allgemein bekanntes Thema der Nachfolge in Familien- und Quasi-Familienunternehmen. Man betonte, dass diese Unternehmen jahrelang nicht nur von den Familienmitgliedern, sondern auch von ihren Freunden und Geschäftspartnern weiterentwickelt werden. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Fonds eine große Rolle in dem Nachfolgeprozess spielen könnten.

Während der Veranstaltung sprach man auch über die sog. Startups, d.h. die neu gegründeten innovativen Unternehmen. Nach der Lunchpause begannen gleichzeitig zwei Treffen – das eine über Vorteile und Nachteile der Kommanditgesellschaften und das andere zum Thema Schaffen des Mehrwertes durch die Investitionsfonds. Laut den PE-Partnern, die im Diskussionspanel das Wort genommen haben, gibt es unter den Unternehmern und Investoren ziemlich viele „Fondsskeptiker”, die zwar die PE- und VC-Fonds als vortreffliche Finanzinvestoren betrachten, aber sie sehen keinen Mehrwert an solch einer Zusammenarbeit, die an dem Unternehmensmanagement bzw. Treffen von strategischen und operativen Entscheidungen orientiert ist.

Während der Diskussionspanel zum Abschluss des Forums wurden die Einrichtungen zur Regelung der Tätigkeit der Investitionsfonds und Kapitalmärkte sowie das Problem der Beteiligung des Vorstands und Aufsichtsrats an Verwaltung eines Unternehmens, an welchem ein Fonds beteiligt ist, thematisiert. Zu mancher Überraschung wurde im Laufe des letzten Panels das Thema der Beteiligung von Frauen an der fondsbezogenen Tätigkeit diskutiert.

Gemäß der Teilnehmerliste nahmen an dieser Veranstaltung ca. 300 Personen teil.

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