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Grenzüberschreitende Expansion der polnischen Unternehmen aus dem KMU-Sektor immer dynamischer

Der neunten Auflage des Berichts über die Lage der Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen in Polen (poln. Raport o sytuacji mikro, małych i średnich firm w Polsce), der durch Bank Pekao S.A. erstellt wurde, ist zu entnehmen, dass die polnischen Unternehmen die grenzüberschreitende Expansion fortsetzten, indem sie mit ihren Waren, Dienstleistungen und Technologien auf den internationalen Märkten erfolgreich konkurrieren.

Im Bericht weist man darauf hin, dass die meisten (68%) mittleren Unternehmen ihre Waren und Dienstleistungen grundsätzlich nach Deutschland exportieren. Der deutsche Markt ist nicht nur sehr aufnahmefähig in Bezug auf polnische Exporteure, sondern auch vor allem nahe liegt, was sein großer Vorteil ist. Die weiteren beliebtesten Expansionsrichtungen sind Großbritannien und Nordirland (27%), Frankreich (22%), Niederlande (18%), Tschechien (15%), Slowakei (8%), Schweden (12%) und Italien (9%). Die Expansionsrichtungen (insbesondere der kleinen Dienstleistungsunternehmen) sind meistens durch die Nähe des Absatzmarktes sowie die Logistik- und Transportkosten determiniert.

Fast die Hälfte der Befragten meint, dass der Verkauf im Ausland mehr rentabel als im Inland ist. Erstens ist es die Folge eines günstigen Währungskurses. Zweitens kann es ein Heilmittel gegen die beschränkte oder sogar fehlende Nachfrage auf dem inländischen Markt sein. Darüber hinaus behaupten die Unternehmen, dass ein ausländischer Markt für sie ein Wachstumsmarkt sein kann und die ausländischen Geschäftspartner ihnen mehr für die gleiche Ware oder Dienstleistung zahlen können. Deswegen investieren die Unternehmen ihre Mittel immer häufiger in Gewinnung der neuen Aufträge im Ausland und sie beschränken sich nicht mehr auf den inländischen Markt.

Mittlere Unternehmen konkurrieren im Ausland vor allem mit dem Preis (54%) und der Qualität ihrer Waren und Dienstleistungen (49%). An weiteren Plätzen nennen die polnischen Unternehmen als Vorteile ihrer Geschäftstätigkeit die Schnelle und Rechtzeitigkeit der Anlieferung von hergestellten Waren und Dienstleistungen auf die ausländischen Märkte, ihre Einmaligkeit, Vielfalt und Verfügbarkeit.

Gemäß den Berichtsergebnissen war die Exportdynamik in den letzten paar letzten Jahren im Durchschnitt mehr als zweimal höher als das BIP-Wachstum. Es ist auch deutlich sichtbar, dass sich die größere Aktivität der polnischen Unternehmen auf den ausländischen Märkten positiv auf das Wirtschaftswachstum unseres Staates auswirkt.

Die Hauptprobleme, mit denen sich die Unternehmen aus dem MKU-Sektor bei dem beabsichtigten Verkauf von Waren und Dienstleistungen im Ausland auseinandersetzen müssen, sind die Eintrittsschranken und das Risiko, im Markt nicht zu verbleiben. Wie es sich aus dem durchgeführten Bericht ergibt, nennen mittlere Unternehmen als die häufigsten Eintrittsschranken den Wettbewerb mit Großunternehmen (28%), das Wechselkursrisiko (44%), Probleme mit Anstellung neuer Mitarbeiter (29%) und den Wettbewerb im Ausland (27%). Unter den fünf ersten beschwerlichsten Schranken für mittlere Unternehmen gibt es auch die fehlende Möglichkeit, den Geschäftspartner zu überprüfen (12%).

Laut der Umfrage spüren mittlere Unternehmen stärker als die kleineren die verlängerten Zahlungsfristen (21%) und den Zahlungsverzug in Bezug auf ausländische Geschäftspartner (19%). Nicht ohne Bedeutung sind die Vermittlerkosten, insbesondere für mittlere Unternehmen – 19% davon bezeichneten sie als eine Beschwerlichkeit.

In der Umfrage fragte man auch danach, ob die Einführung des Euro in Polen für die Exporttätigkeit günstig sein wird. Sogar 70% der mittleren Unternehmen waren für diese Lösung und sie sahen sie als günstig an.

Vor den polnischen Unternehmen aus dem KMU-Sektor, insbesondere diesen mit dem Fokus auf die Märkte außerhalb der EU, liegen viele Herausforderungen im Bereich der Exportfinanzierung. Oft müssen die polnischen Unternehmen auf den ausländischen Märkten mit den kapitalbezogen stärkeren Unternehmen konkurrieren, welche ihren Abnehmern (Importeuren) sehr günstige Finanzierungsbedingungen und verlängerte Zahlungsfristen anbieten können. Sie müssen auch lernen, das Risiko der fehlenden Zahlungen für abgewickelte Aufträge richtig zu verwalten und suchen nach den Lösungen, die dieses Risiko bei den grenzüberschreitenden Geschäften mindern.

Bewusst der Probleme, mit denen sich die polnischen Exporteure aus dem KMU-Sektor auseinandersetzen müssen, unterstützt RSM Polen immer häufiger inländische Unternehmen bei ihrer grenzüberschreitenden Expansion. "Diese Unternehmen brauchen einen vertrauensvollen Geschäftspartner, der sie bei ihrer Expansion unterstützt und ihre Aktivitäten im Ausland leichter macht. Problemlos können wir ihnen solch eine Betreuung sicherstellen. Wie bieten unseren Mandanten die Beratung auf jeder Stufe ihrer Geschäftstätigkeit. Als Mitglied von RSM, dem führenden Netzwerk von unabhängigen Prüfungs- und Beratungsunternehmen mit 750 Standorten in 116 Ländern haben wir die Kenntnisse und Ressourcen, um die Mandanten praktisch in der ganzen Welt zu betreuen", sagt Bartosz MIŁASZEWSKI, Managing Partner bei RSM Poland. "40% unserer Mandanten sind Unternehmen, die mit RSM auch in anderen Staaten zusammenarbeiten. Eine feste und nahe Zusammenarbeit mit den ausländischen Partnern, das heißt den angesehenen Unternehmen und vertrauenswürdigen Experten ermöglicht uns, unsere Mandanten bei der Expansion und Entwicklung überall dort effektiv zu unterstützen, wo sie ihr Geschäft führen möchten".

Die Details über die grenzüberschreitende Expansion der polnischen Unternehmen aus dem KMU-Sektor können Sie dem Bericht auf der Webseite: https://www.pekao.com.pl/raport-msp/wyniki-badan.html entnehmen.

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