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Abrechnung des Kraftstoffkaufs mittels Tankkarten – ein Licht am Ende des Tunnels (?)

In der individuellen Interpretation vom 25. Februar 2015 für DKV Euro Service GmbH & CO. KG – den Aussteller der Tankkarten, wurde durch die Finanzbehörden bestätigt, dass der Erwerb des Kraftstoffs mittels einer Tankkarte als ein steuerbares Reihengeschäft im Sinne des Art. 7 Abs. 8 des Gesetzes über die Steuer von Waren und Dienstleistungen (UStG-PL) gilt. Dies bedeutet, die durch den Aussteller der Tankkarte ausgestellten Rechnungen für den Verkauf des Kraftstoffs berechtigen den Endkäufer, z. B. ein Transportunternehmen, zum Vorsteuerabzug aus dem getätigten Erwerb. Obwohl sich diese individuelle Interpretation nur auf eine Gesellschaft und ihre Geschäfte bezieht, soll sie auch die Kunden von DKV schützen, welche die Tankkarten dieser Gesellschaft nutzen.

Leider lassen sich diese Schlussfolgerungen nicht „automatisch” auf die Steuerpflichtigen anzuwenden, welche die Tankkarten anderer Aussteller nutzen. Die für DKV erstellte Interpretation ist aber ein weiteres Argument für Behandlung der Geschäfte des Kraftstofferwerbs mittels einer Tankkarte als Reihengeschäfte und sicherlich ist das ein Schritt vorwärts für die steuerliche Normierung dieser Frage.

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