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Steuerberatung - Seite 9

Umsatz mit einem aus dem USt-Register gestrichenen Geschäftspartner

17 Juli 2017
Przemysław POWIERZA
Die Finanzbehörden stellen in Frage den Abzug der Vorsteuer aus den Rechnungen, die durch die für Umsatzsteuerzwecke nicht registrierten Subjekte ausgestellt wurden. Ist das Recht auf Vorsteuerabzug von der Registrierung des jeweiligen Geschäftspartners abhängig?

Streit um den Spargroschen ist zu Ende

10 Juli 2017
Przemysław POWIERZA
Zum 15. Mai 2017 fasste das erweiterte Oberverwaltungsgericht (NSA) mit sieben Richtern einen Beschluss, mit dem der Streit um die Besteuerung des Immobilienverkaufs vor dem Ablauf von 5 Jahren nach dem Tod eines der Ehegatten zu Ende ist (Az. II FPS 2/17).

Druck der Kassenbons bei einem Mobile Payment

5 Juli 2017
Przemysław POWIERZA
Neulich erschien ein entscheidendes Urteil über den Druck der Kassenbons bei einem Mobile Payment unter Einsatz des Mobiltelefons.

RSM Poland steigt im Ranking der größten Steuerberatungsunternehmen in Polen auf

23 Juni 2017
Am 23. Juni 2017 hat die Zeitung "Rzeczpospolita" ein weiteres, d. h. das mittlerweile 11. Ranking der Steuerberatungsunternehmen veröffentlicht. In der Zusammenstellung der nach der Zahl der beschäftigten Steuerberater größten Unternehmen hat RSM Poland den 19. Platz in Polen belegt und ist dadurch um nicht weniger als 7 Positionen aufgestiegen.

Neue strafrechtliche und steuerstrafrechtliche Vorschriften

12 Juni 2017
Przemysław POWIERZA
Diesjährige Änderungen des Steuerstrafgesetzbuches (StStGB-PL) und Strafgesetzbuches (StGB-PL) bezüglich der Fälschung von Belegen fanden einen starken Widerhall unter den geprüften Finanzbuchhaltern. Worum geht es? Seit 1. Januar 2017 wurden nämlich die Sanktionen für eine nicht ordnungsgemäße Ausstellung einer USt-Rechnung bzw. Rechnung oder für die Handhabung solch eines Belegs verschärft (Art. 62 § 2 StStGB-PL). Solch eine Tat kann mit einer Geldbuße bis zu 720 Tagessätzen und mit einer Freiheitsstrafe von zumindest einem Jahr geahndet werden.

Missbrauchsklausel – wie ist sie im Falle der Fusionen und Spaltungen der Gesellschaften sowie des Austausches von Anteilen anzuwenden?

9 Juni 2017
Piotr WYRWA
In diesem Eintrag möchte Ich Ihnen das EuGH-Urteil in der Rechtssache Euro Park Service näher bringen und die Frage beantworten, wie die Missbrauchsklausel im Falle der Fusionen und Spaltungen der Gesellschaften sowie des Austausches von Anteilen anzuwenden ist.

Quellensteuer – Urteil des Oberverwaltungsgerichts

8 Juni 2017
Przemysław POWIERZA
Zum 15. Mai 2017 entschied das erweiterte Oberverwaltungsgericht (NSA) mit 7 Richtern, dass die Steuerzahler in dem vor dem 1. Januar 2017 geltenden Rechtszustand die Quellensteuer auf die Vergütung haben erheben sollen, die an ausländische Unternehmen ausgezahlt wird, welche die in Art. 21 Abs. 1 KStG-PL genannten immateriellen Dienstleistungen außerhalb Polens erbringen. Zweifelsohne ist das eine ungünstige und kontroverse Entscheidung, die den Finanzbehörden ein zusätzliches Argument dafür gibt, die Richtigkeit der bisher von den polnischen Steuerzahlern vorgenommenen Abrechnungen dieser Steuer in Frage stellen zu können. 

Verrechnungspreise: Gruppierung der Transaktionen

2 Juni 2017
Przemysław POWIERZA
Obwohl die neuen Verrechnungspreisvorschriften erst seit einigen Monaten gelten, erschienen schon sehr widersprüchliche Standpunkte zur Gruppierung der Transaktionen zwecks Ermittlung, ob die gesetzlich bestimmte Schwelle überschritten wurde, die den Steuerpflichtigen verpflichtet, eine Verrechnungspreisdokumentation zu erstellen. Nach Auffassung des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts (WSA) Kraków (Urteil vom 23. Februar 2017, Az. I SA/Kr 1290/16) lässt sich aufgrund der sprachlichen Auslegung des neu hinzugefügten Art. 9a Abs. 1d des Körperschaftsteuergesetzes (KStG-PL) schlussfolgern, dass sich die Formulierung "einer Art" nicht auf die "Transaktionen", sondern ausschließlich auf "andere Vorfälle" bezieht. Somit ist es bei der Überprüfung der Transaktionsschwelle notwendig, dass ein Steuerpflichtiger alle mit den verbundenen Unternehmen abgewickelten Transaktionen addiert. Einen anderen Standpunkt vertritt dagegen der Leiter der Oberfinanzdirektion Poznań (individuelle Interpretation vom 3. Februar 2017 mit dem Zeichen 3063-ILPB2.4510.207.2016.1.ŁM), der meint, dass man die vorgenannte Transaktionsschwelle separat auf jede mit dem jeweiligen verbundenen Unternehmen abgeschlossene Transaktion beziehen soll. 

Problembereiche bei der Steuerermäßigung für F&E-Tätigkeit – Löhne und Gehälter sowie Arbeitnehmerbeiträge

1 Juni 2017
Piotr WYRWA
Der letzte Eintrag über die Steuerermäßigung für Forschungs- und Entwicklungstätigkeit (im Weiteren „F&E-Steuerermäßigung“) endete mit der Schlussfolgerung, dass trotz des liberalen Ansatzes der Finanzbehörden dazu, wodurch eine große Gruppe der Steuerpflichtigen diese Steuerermäßigung in Anspruch nehmen kann, bedarf eine erfolgreiche Umsetzung der Steuerermäßigung einer vertieften Analyse der Regelungen in diesem Bereich – vor allem in Bezug auf den Geschäftsprofil des jeweiligen Steuerpflichtigen.

Abzug der Vorsteuer auf Bauleistungen

18 Mai 2017
Przemysław POWIERZA
Ein wichtiges Problem im Bausektor ist eine richtige Bestimmung des Zeitpunkts für Entstehung des Rechts auf Abzug der Vorsteuer auf die Reverse-Charge-Leistungen beim Erhalt einer ausstehenden Rechnung von dem Unterauftragnehmer. Das Reverse-Charge-Verfahren in Bezug auf die im Anhang 14 zum Umsatzsteuergesetz (UStG-PL) genannten Leistungen erregt weitere Zweifel der Steuerpflichtigen. Diesmal betrifft das Problem die Bestimmung des Zeitpunkts für Entstehung des Rechts auf Vorsteuerabzug für einen Generalunternehmer, der eine Rechnung von dem Unterauftragnehmer mit einer Verspätung von mehr als drei Monaten erhielt. Zu erwägen ist, ob dieses Recht nach allgemeinen Grundsätzen entsteht, d.h. nicht früher als zum Zeitpunkt des Erhalts der Rechnung von dem Unterauftragnehmer, oder zum Zeitpunkt der Entstehung der Steuerpflicht. 

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