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Steuerberatung - Seite 17

Voraussetzungen für beschleunigte Vorsteuererstattung

24 August 2015
Monika KAŁUZIAK
Ein Steuerpflichtiger, der einen Überschuss der Vorsteuer über die berechnete Steuer ausweist, kann diesen Betrag auf die nächste Abrechnungsperiode übertragen oder ihn auf das angegebene Bankkonto erstattet bekommen. Die Mindestfrist, innerhalb welcher das Finanzamt den beantragten Betrag erstattet, beträgt 25 Tage.

Neues steuerpflichtigenfreundliches Gesetz über die Finanzverwaltung

21 August 2015
Zum 31. Juli 2015 wurde von dem Präsidenten Bronisław Komorowski das Gesetz über die Finanzverwaltung unterzeichnet, welches das bisherige Gesetz über Finanzämter und Oberfinanzdirektionen ersetzt. Sein Hauptzweck ist die Verbesserung des Steuerpflichtigen-Service und des Funktionierens von Finanzbehörden. Das neue Gesetz tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft, manche Gesetzesvorschriften gelten jedoch entweder schon ab 1. September 2015 oder erst ab 1. April 2016.

Abrechnung des Kraftstoffkaufs mittels Tankkarten – ein Licht am Ende des Tunnels (?)

3 August 2015
In der individuellen Interpretation vom 25. Februar 2015 für DKV Euro Service GmbH & CO. KG – den Aussteller der Tankkarten, wurde durch die Finanzbehörden bestätigt, dass der Erwerb des Kraftstoffs mittels einer Tankkarte als ein steuerbares Reihengeschäft im Sinne des Art. 7 Abs. 8 des Gesetzes über die Steuer von Waren und Dienstleistungen (UStG-PL) gilt. Dies bedeutet, die durch den Aussteller der Tankkarte ausgestellten Rechnungen für den Verkauf des Kraftstoffs berechtigen den Endkäufer, z. B. ein Transportunternehmen, zum Vorsteuerabzug aus dem getätigten Erwerb.

Attrition fee (Gebühr für Leistungsverzicht) vs. Umsatzsteuer

6 Juli 2015
Adam KOŁODZIEJCZYK
Diesmal möchte ich Einiges über Gebühren schreiben, die ziemlich oft in der Hotelbranche vorkommen. Es geht mir um die Gebühren für Stornierung oder Nichtinanspruchnahme der Reservierung und ihre Abrechnung in Bezug auf die Umsatzsteuer (USt). Ich möchte mich insbesondere auf die sog. attrition fee, d.h. die Gebühr für gebuchte und nicht in Anspruch genommene Hotelzimmer konzentrieren.

Verrechnungspreisdokumentation – lohnt es sich, sie laufend zu erstellen?

1 Juni 2015
Sylwia KOZŁOWSKA
Zweifelsohne stellt sich jedes verbundene Unternehmen die Frage, ob es die Verrechnungspreisdokumentation zu erstellen hat oder eher hoffen soll, ein bisschen Glück zu haben und durch das Finanzamt zu ihrer Vorlage nicht aufgefordert zu werden. Und wenn die Dokumentation doch erstellt werden soll, dann wann – im Laufe des Wirtschaftsjahres oder nach dessen Abschluss? Zurzeit hängt fast jede Betriebsprüfung im Bereich der Körperschaftsteuer mit der Aufforderung des Unternehmens zur Vorlage der Verrechnungspreisdokumentation zusammen. Einer der am häufigsten begangenen Fehler im Zeitraum vom 01.01.2013 bis zum 01.07.2014 war im Falle der Verkürzung der Steuerschulden von mehr als 1.000 PLN das Fehlen der Verrechnungspreisdokumentation[1]. Auch im laufenden Jahr gilt die Prüfung der Verrechnungspreisdokumentation als eine der Prioritäten bei Betriebsprüfungen (siehe den Landesweiten Maßnahmenplan der Finanzverwaltung für 2015).

Weitere Änderungen im polnischen Umsatzsteuergesetz schon ab Juli

26 Mai 2015
Am 1. Juli 2015 werden weitere Änderungen im Gesetz über die Steuer von Waren und Dienstleistungen u.a. in Bezug auf das Reverse-Charge-Verfahren, die gesamtschuldnerische Haftung, Verminderung der Steuerbemessungsgrundlage im Falle der vollständigen oder teilweisen Nichtbezahlung und Möglichkeit für Anwendung des Pro-rata-Satzes beim Vorsteuerabzug eingeführt. Die Waren, die unter das Reverse-Charge-Verfahren fallen, werden um die neuen Gruppen ergänzt, u.a. um Laptops, Notebooks, Tablets, Mobiltelefone, Smartphones sowie Videospielgeräte und andere Geschicklichkeits- oder Glücksspielgeräte mit einer elektronischen Anzeigevorrichtung.

Weitere Änderungen im UStG-PL

21 Mai 2015
Przemysław POWIERZA
Schon am 1. Juli 2015 werden weitere Änderungen im Gesetz über die Steuer von Waren und Dienstleistungen (nachstehend: UStG-PL) eingeführt. Ende April wurde von dem Staatspräsidenten das Gesetz vom 9. April 2015 über die Änderung des Gesetzes über die Steuer von Waren und Dienstleistungen und des Gesetzes Vergaberecht (GBl. von 2015, FN. 605) unterzeichnet, mit welchem die Vorschriften u.a. über das Reverse-Charge-Verfahren, die gesamtschuldnerische Haftung, Verminderung der Steuerbemessungsgrundlage im Falle der vollständigen oder teilweisen Nichtbezahlung und über Möglichkeit für Anwendung des Pro-rata-Satzes beim Vorsteuerabzug geändert werden. Im folgenden Tax Alert finden Sie die wichtigsten Änderungen, die bald in Kraft treten.

Änderung des Baurechts ungünstig für Steuerpflichtige?

12 Mai 2015
Am 28. Juni tritt die Änderung des Gesetzes – Baurecht in Kraft, die sich auf die Höhe der Besteuerung von Bauwerken mit der Immobiliensteuer auswirken kann. Verursacht die Änderung der baurechtlichen Vorschriften negative Folgen für Steuerpflichtige? Davon überzeugen wir uns, wenn die Finanzbehörden die Auslegung der neuen Regelungen durchführen.      

Immobiliensteuer

12 Mai 2015
Die zurzeit geltenden Vorschriften über Immobiliensteuer bestimmen, dass mit dieser Steuer u.a. solche Bauwerke wie auf die Ausübung der Geschäftstätigkeit bezogene Gebäude und Bauten steuerbar sind. Die Definitionen von Gebäuden und Bauten sind jedoch gemäß den Vorschriften des Baurechts auszulegen. Leider werden diese Vorschriften, und genau Art. 3 Nr. 1 des Gesetzes vom 7. Juli 1994 – Baurecht (GBl. von 2013, FN. 1409 m. Ä.), nachstehend BauRG genannt, bald geändert, was sich auf die Höhe der Besteuerung von diesen Bauwerken mit der Immobiliensteuer wesentlich auswirken kann.

Zahlungsaufforderung vs. Umsatzsteuer

24 April 2015
Adam KOŁODZIEJCZYK
In der letzten Zeit stellen unsere Mandanten immer mehr Fragen zu einer ordnungsgemäßen umsatzsteuerlichen Abrechnung von verschiedenen Zahlungsaufforderungen in Bezug auf Vertragsstrafen und Vertragszinsen. Solche Aufforderungen können beispielsweise dann ausgestellt werden, wenn die Geschäftspartner über ihren Zahlungsverzug benachrichtigt werden müssen. Die Zahlungsaufforderungen ausstellenden Subjekte, welche die Gebühren für ihre Ausstellung berechnen, rechnen dafür auch die Umsatzsteuer ab, indem sie diese in einer Rechnung ausweisen. Ist das richtig? Solche Situationen kommen immer häufiger vor, deswegen möchte ich kurz erläutern, wie die Zahlungsaufforderungen umsatzsteuerlich abzurechnen sind.

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