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Aktuell geltende Lösungen

1. Stundung der Steuerschuld oder Steuerrückstände

Die zurzeit geltenden Vorschriften sehen die Möglichkeit vor, einen Antrag auf Stundung der Steuerschuld oder Steuerrückstände samt Verzugszinsen zu stellen.

Das Verfahren ist ausschließlich auf Antrag des Steuerpflichtigen einzuleiten und ein positiver Bescheid ergeht in den Fällen, die durch ein wichtiges Interesse des Steuerpflichtigen oder ein öffentliches Interesse begründet sind.

2. Ratenzahlung

Steuerpflichtige können auch einen Antrag auf Ratenzahlung der Steuer oder der Steuerrückstände stellen. Der Antragsteller hat die Anzahl und Höhe der Raten selbst vorzuschlagen, jedoch kann die Behörde natürlich einen Zahlungsplan nach eigenem Ermessen festlegen. Ähnlich wie im Falle der Stundungsverfahren ergeht ein positiver Bescheid in den Fällen, die durch ein wichtiges Interesse des Steuerpflichtigen bzw. der Partei begründet sind.

3. Erlass von Steuerrückständen

Ein Steuerpflichtiger kann den Erlass der gesamten Steuerrückstände oder eines bestimmten Teils davon beantragen. Das Verfahren ist auch auf Antrag des Steuerpflichtigen durchzuführen (die Vorschriften lassen nur einige Ausnahmen zu, wenn die Steuerrückstände von Amts wegen ohne Mitwirkung des Steuerpflichtigen erlassen werden).

4. Herabsetzung der Vorauszahlungen im Laufe des Jahres

Für die in Form von Vorauszahlungen zu zahlenden Ertragsteuern sah der Gesetzgeber noch eine überlegenswerte Möglichkeit vor. Die Finanzbehörde kann nämlich die zu erhebenden Steuer-Vorauszahlungen herabsetzen, falls es der Steuerpflichtige wahrscheinlich macht, dass die nach den bisherigen Regeln berechneten Vorauszahlungen im Vergleich zu der geschuldeten Steuer unverhältnismäßig hoch wären. Auch in diesem Fall ist das Verfahren ausschließlich auf Antrag des Steuerpflichtigen einzuleiten.

Erforderliche Unterlagen für Einleitung des Verfahrens:

  1. Antrag auf Stundung der Steuerschuld/Ratenzahlung/Erlass von Steuerrückständen
  2. Erklärung über Finanz- und Vermögenslage samt Finanzdaten
  3. Erklärung ORD-HZ,
  4. Im Falle der De-minimis-Beihilfe:
    1. De-minimis-Bescheinigungen von den letzten 2 Jahren bzw. die Erklärung über die in den letzten zwei Jahren erhaltenen De-minimis-Beihilfen bzw. Erklärung über den Nichterhalt der De-minimis-Beihilfe in diesem Zeitraum;
    2. Informationsformular bei Beantragung der De-minimis-Beihilfe bzw. Informationsformular bei Beantragung der De-minimis-Beihilfe durch Unternehmen, die Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse erbringen;
    3. gemäß den Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Jahresabschlüsse für drei letzte Geschäftsjahre.

 

Brauchen Sie Unterstützung in diesem Bereich, kontaktieren Sie bitte unseren Experten Daniel WIĘCKOWSKI:

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Daniel WIĘCKOWSKI
Tax Director bei RSM Poland
e-mail: ekspert@rsmpoland.pl
tel. +48 61 8515 766
fax +48 61 8515 786